Filme für die Zeitmaschine

Das in den Osterferien 2020 als „FILME FÜR DIE ZEITMASCHINE“ geplante Kulturrucksack-Angebot von Martina Krall und Peter Eisold wurde NICHT – wie so viele andere Projekte und Angebote im Kulturbereich – abgesagt, sondern alternativ als eine Art Online-Film-Experiment über einen Zeitraum von fast vier Wochen durchgeführt und realisiert.

Mit Hilfe einer WhatsApp Gruppe haben sich insgesamt acht Kinder und Jugendliche im Alter von 10 – 14 Jahren mit den beiden Workshop-Leitern zusammengeschlossen. So wurden nach und nach die Rollenentwicklung, das Skript und das Drehbuch als Work-In-Progress erarbeitet. Die einzelnen Filmszenen wurden von den Darstellern selbst mit ihren Smartphones (z.T mit Hilfe der Eltern) gedreht und über Datentransfer-Plattformen gesammelt oder auf WhatsApp hochgeladen. So war jeder immer auf dem neuesten Stand der Geschichte.

Über die Umsetzung und die Kreativität der Teilnehmer konnte man nur staunen.
Die Geschichte erzählt von dem Absturz eines jugendlichen Zeitreisenden aus der Zukunft ausgerechnet in die aktuelle Ausnahmesituation des Covid-19-Shutdown. Eine über 30-minütige Komödie mit allerhand amüsanten Verwicklungen und dem Titel „HARTE LANDUNG“ ist entstanden.

Die größte Herausforderung für Peter Eisold war der Zusammenschnitt von sehr unterschiedlichen Videoqualitäten und Formaten zu einem geschlossenen Ganzen. Das hat im Endergebnis aber so gut geklappt, dass eine ganz eigene, verschachtelte Bildsprache entstand.

„Filme für die Zeitmaschine | HARTE LANDUNG“ ist ein weiterer Teil der Projektserie um die real existierende ZEITMASCHINEN-Skulptur, die 2019 von zwei Gefüchteten aus Syrien und Afghanistan in Kooperation mit dem Realtheater & Bühnen e.V. in der Talentwerkstatt Styrum gebaut wurde und dort, in der Fahrradwerkstatt des CBE, ihre vorläufge Heimat gefunden hat.

UND HIER IST DER FILM: